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Mitspieler im Wintersemester 2020 / 2021 gesucht

Für das Wintersemester 2020/ 2021 suchen wir vor allem

 

  • Kontrabässe
  • Bratschen
Kontrabässen rollen wir den roten Teppich aus! Möchtest du Kontrabass spielen, hast jedoch kein Instrument? Wir stellen Dir ein Instrument zur Verfügung.
Zudem freuen wir uns über neue Mitspieler an der Bratsche.
Im Moment sind wir leider schon sehr viele Violinen, daher werden wir höchstwahrscheinlich keine Violinen mehr aufnehmen können. 
Hast Du Interesse? Dann melde Dich gerne zurück mit ein paar Infos zu Deinem bisherigen musikalischen Wirken.

Programm im Wintersemester 2020 / 2021

Wir hatten geplant im Wintersemester 2020 Brahms 3. Sinfonie zu spielen.

Aufgrund der eingeschränkt möglichen Proben und verkürzter Probenzeit planen wir ein abgespecktes Programm.

Die Überlegungen gehen derzeit in Richtung Gröhndahl: Posaunenkonzert und einer kleinen Sinfonie wie z.B. Schubert: Unvollendete.

Sommerkonzert 2020

Aufgrund der Corona Situation 2020 konnten wir unser Konzert im Sommer 2020 leider nicht durchführen. 

Das erste Mal seit 2006 fand somit kein Konzert statt. 

Geplant war folgendes Programm: 

  • MarquezDanzon 2
  • Gröndahl: Posaunenkonzert
  • W.G. Still: Afro-american Symphonie

Geplante Konzertdaten waren:

 

11.07.2020 im Karl-Frisch Gymnasium Dusslingen

12.07.2020 in der Neuen Aula Tübingen

Die Junge Sinfonie Reutlingen lädt ein

…zum Konzert des Jahrzents im Beethovenjahr 2020.

Sonntag 10.05.20
Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr
Stadthalle Reutlingen, Oskar-Kalbfell-Platz 8, 72764 Reutlingen
Beethoven – Dark Visions

Mensch gegen Maschine. Steht der Menschheit eine düstere Zukunft bevor?

Beethoven – Dark Visions stellt mit der Jungen Sinfonie Reutlingen und der Live-Dubstep-Band HAPTIX die Menschheit den Maschinen gegenüber und verbindet dabei sinfonischen Orchesterklang mit live performter Dubstep-Musik.

Dabei wird Beethoven in der Gegenüberstellung von originalen Werken und neuen Interpretationen von der Jungen Sinfonie Reutlingen und HAPTIX elektronisch neu inszeniert.

Episch, bewegend, düster und immer die Frage: Wie werden uns künstliche Intelligenz, die Technisierung und die Omnipräsenz virtueller Welten beeinflussen?

 

Mitwirkende

Junge Sinfonie Reutlingen

Live-Dubstep-Band HAPTIX

 

Leitung & Konzeption

Konrad Heinz

Dominik Symann

 

Freie Sitzplatzwahl

Junge Sinfonie Reutlingen & Haptix

 

Weitere Infos:

Programm im Sommersemester 2020

Dieses Semester spielen wir:

  • MarquezDanzon 2
  • Gröndahl: Posaunenkonzert
  • W.G. Still: Afro-american Symphonie

Winterkonzert 2020

  • Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 „Schottische“
  • John Rutter: Requiem (zusammen mit dem Coro Vivo)

Freie Sinfonie Tübingen und Coro Vivo

Leitung: Benjamin Wolf

Solo: Julia Hinger, Sopran https://www.juliahinger.de/

Programmheft Winterkonzert 2020 zum Download

Zeitungskritik Winterkonzert 2020

Bitte um ewige Ruhe

Coro Vivo und Freie Sinfonie Tübingen mit dem Requiem von John Rutter.

Mitspieler gesucht

Für das Sommersemester 2020 suchen wir vor allem

  • Kontrabässe
  • Bratschen
  • Celli
  • eine Querflöte
  • ein Horn
  • eine Tuba
  • Posaunen
  • Schlagwerker
Kontrabässen rollen wir den roten Teppich aus!
Wir freuen uns über neue MitspielerInnen an der Bratsche.
CellistInnen mit Orchestererfahrung nehmen wir gerne noch auf.
Im Moment sind wir leider schon viele MitspielerInnen an den Violinen, können aber ggf noch ein oder zwei Neue aufnehmen. Hast Du Interesse? Dann melde Dich gerne zurück mit ein paar Infos zu Deinem bisherigen musikalischen Wirken.

Kontrabässe gesucht

Wir suchen Dich! Du spielst Kontrabass und möchtest in unserem jungen, studentischen Orchester in Tübingen mitspielen? Wir freuen uns über deine Bewerbung per Email unter: mitspielen@freie-sinfonie-tuebingen.de oder per Whatsapp unter: 015678-517941

Dieses Semester spielen wir die „Schottische“ Sinfonie von Mendelssohn und das Requiem von Rutter. weitere Infos: Mitspielen und Termine

Was steckt hinter der Elias Geschichte?

In Vorbereitung auf unsere Konzerte am 13.07 in Dusslingen und 14.07. in Tübingen haben wir uns mit der Geschichte des Elias beschäftigt. Karten gibt es im Vorverkauf unter: https://freiesinfonie.tickettoaster.de

Die Eliageschichten – theologisch betrachtet

von Markus Beile, Pfarrer in der Luthergemeinde Konstanz

Einen breiten Raum im Oratorium „Elias“ nimmt eine blutrünstige Geschichte ein, in der der Prophet Elia ein paar hundert Priester des Gottes Baal abschlachten lässt, und das im Namen Gottes, der von sich sagt: „Ich bin ein eifriger“, gemeint ist „ein eifernder Gott“. Wie kann man mit einer solchen Geschichte heutzutage umgehen?

Ich möchte versuchen, die Eliaüberlieferung ein wenig theologisch einzuordnen, um sie verstehen und bewerten zu können.


1) Ganz allgemein erst einmal: Die Geschichte Israels, die in der Bibel erzählt wird – und damit auch die Geschichte des Propheten Elia -, ist eine theologische Konstruktion, die in ihrer Endfassung wohl aus dem 4./5. vorchristlichen Jahrhundert stammt.

Die Schreiber der Bibel blicken auf die wechselvolle Geschichte des Volkes Israels zurück, die Höhen und Tiefen hatte und mit einem Kollaps vorläufig endete: Das verbliebene Südreich Israels (das Nordreich war schon im 8. vorchristlichen Jahrhundert untergegangen) wurde von den Babyloniern besiegt und die Oberschicht des Volkes Israel in die Stadt Babylon verbannt. Nach etwa 50 Jahren durften diese unter den Persern, die inzwischen die Macht übernommen hatten, in ihr Land zurückkehren. Dort begann der mühsame Wiederaufbau des Landes. Als Element der Vergangenheitsbewältigung und der Orientierung nach der politischen Katastrophe entstanden die großen Geschichtswerke, in denen sich auch die Erzählungen über den Propheten Elia befinden.


2) Diese Erzählungen über den Propheten Elia führen ins 9. Jahrhundert vor Christus, also in eine Zeit 500 Jahre vor der Abfassung der großen biblischen Geschichtswerke. Zur Zeit von Elia herrschte König Ahab, ein politisch erfolgreicher König, der, um seine Herrschaft abzusichern, mit den Nachbarn gute Beziehungen aufbaute.

Als Zeichen der Verbundenheit heiratete Ahab die Tochter des phönizischen Herrschers: Isebel. Machtpolitisch war das klug. Aber in den Augen der Geschichtsschreiber war das ein Frevel, weil Isebel, die neue Königin, ihre Götter, unter anderem den Gott Baal, nach Jerusalem mitbrachte. In Jerusalem werden nun neben dem Gott Israels auch andere Götter verehrt, für die Geschichtsschreiber ist das Gotteslästerung.

Sie deuten den Untergang Israels, der Jahrhunderte später erfolgt, als Folge dieses Frevels, den viele Könige Israels begangen haben, unter anderem eben König Ahab zur Zeit des Propheten Elia.


3) Auf diesem Hintergrund dieser theologischen Bewertung ist das Wirken Elias zu verstehen. Ob es ihn als historische Person gegeben hat, wissen wir nicht und ist auch gar nicht so wichtig. Er steht für die, die dem unsichtbaren Gott Israels treu bleiben, im Widerstand zum Königshaus, das auch anderen Göttern huldigt.

Die mythische Geschichte von dem Kampf Elias gegen die Baalspriester (es geht bei dieser Geschichte nicht um historische Fakten) erklärt sich von dieser Erzählabsicht her. Sie will herausstellen: Der Gott Israels ist nicht nur mächtiger als die anderen Götter, er ist der einzige, der auch wirklich real ist. Die anderen Götter aus der Umwelt Israels sind nur Fiktion.

Wir können die Erzählung als den Versuch eines Volkes auffassen, nach einer politischen Katastrophe neu Identität zu gewinnen. Identität durch Abgrenzung. Die Dürrezeit, in der die Erzählung spielt, spiegelt die Dürrezeit wieder, in der sich Israel zur Zeit der Geschichtsschreiber befindet und in der sie sich neu als Volk finden müssen.

4) Die biblischen Geschichtsschreiber wollten diese blutrünstige Geschichte, in der Elia hunderte von Baalspriestern abschlachten lässt, nun aber, und das ist das Interessante, nicht so, für sich, stehen lassen.

Deshalb erzählen sie die Geschichte anders weiter als man erwarten würde: Elia fühlt sich nach dem Sieg im Götterkampf nicht als großer Held, sondern wird an seiner Tat – und an seiner Gottesvorstellung – irre. Um neue Gewissheit zu bekommen, geht Elia zum Gottesberg Sinai – oder Horeb. Das ist der traditionelle Ort der Gottesoffenbarung. Und nun geschieht das Erstaunliche: Elia erfährt dort Gott tatsächlich, aber ganz anders als gedacht:

Nicht im Feuer und Erdbeben, wie es in der Moseüberlieferung heißt, denken Sie an den brennenden Dornbusch – und von dieser Vorstellung eines Gottes im Feuer ist Elia im Götterkampf ausgegangen – sondern Gott offenbart sich ihm in einem „sanften Sausen“. Die Geschichte der Gottesoffenbarung am Horeb ist damit eine deutliche Kritik an der vorausgehenden Götterkampfgeschichte und weist neue Wege im Verständnis des letztlich immer ungreifbar bleibenden Geheimnisses, das wir „Gott“ nennen und in menschliche Bilder kleiden.

Gerade die Geschichte Elias macht also deutlich: Biblische Überlieferung ist spannungsvoll und geschichtlich gewachsen. Sie ist eine theologische Deutung, die aus heutiger Sicht durchaus mit kritischem Blick wahrzunehmen ist, in der sich aber auch wertvolle Perlen finden. Ich wünsche Ihnen eine auch in diesem Sinne gelungene Aufführung.

Sommerkonzert 2019 – Elias

Elias op. 70: Oratorium nach Worten des Alten Testaments, von Felix Mendelssohn-Bartholdy (gemeinsam mit dem Coro Vivo www.corovivo.de)

Freie Sinfonie Tübingen und Coro Vivo

Leitung: Benjamin Wolf

Solisten:

Johanna Pommranz (Sopran)

https://www.haakestiftung.de/johanna-pommranz/

Livia Kretschmann (Alt)

http://dev.mhs-trossingen.de/hochschule/personen/dozenten-seite/dozent/kretschmann.html

Jo Holzwarth (Tenor)

https://m.facebook.com/jo.holzwarth

Johannes Fritsche (Bass)

https://johannesfritsche.de/

und zwei Knaben des Capella Vocalis

https://capella-vocalis.de/

Programmheft Sommersemester 2019 – Elias zum Download

Zeitungskritik Tagblatt

Sinfonischer Härtetest für die „Steiphi“

Mendelssohn Bartholdys „Elias“, interpretiert von Coro Vivo und Freier Sinfonie Tübingen, bedeutete in Dußlingen: 140 Musikerinnen und Musiker und 270 Zuhörer in der neuen Kulturhalle.

Zeitungskritik GEA Reutlingen

Coro Vivo und Freie Sinfonie Tübingen: Eine souveräne Premiere

Coro Vivo und Freie Sinfonie Tübingen mit Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium »Elias« in der Kulturhalle